Außer Haus essen - besser nicht zu häufig

  • 24.08.2007
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  • Redaktion

Menschen, die regelmäßig auswärts in der Kantine oder im Bistro speisen, nehmen im Allgemeinen mehr Kalorien zu sich und bewegen sich weniger. Das lässt sich aus den Ergebnissen einer Befragung im Rahmen der EPIC-Studie (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) schließen.

Knapp 35.000 Probanden aus zehn europäischen Ländern gaben zu Protokoll, welche Nahrungsmittel sie an welchem Ort in den 24 Stunden zuvor konsumiert hatten. Die Wissenschaftler ermittelten anhand der Daten, wie viele Kilokalorien insgesamt und ausschließlich durch den Außer-Haus-Verzehr an diesem Tag aufgenommen wurden.

Das Resultat: Kaffee, Tee und andere Getränke sowie Süßigkeiten wie Eiskrem oder Kuchen werden besonders gerne auswärts konsumiert. Im Ländervergleich zeigten sich deutliche Unterschiede. So scheinen auswärtige Mahlzeiten in Skandinavien eine höhere Bedeutung zu haben: Spitzenreiter sind die Dänen, bei denen 28 Prozent der täglich aufgenommenen Kalorien auf den Außer-Haus-Verzehr zurückzuführen sind. In Deutschland sind es 19 Prozent bei den Frauen und 23 Prozent bei den männlichen Bürgern.

Im Mittelmeerraum hingegen haben Mahlzeiten etwa in der Kantine nur einen geringen Stellenwert. Der aid infodienst empfiehlt, auch in der Gaststätte eine gesunde Auswahl an Speisen zu treffen und auf eine angemessene Portionsgröße zu achten.  Quelle: Public Health Nutrition, online Veröffentlichung vom 14. August 2007 (24.08.07)

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