Ernährungsumschau

Jeder Neunte im Gesundheitswesen tätig

  • 28.06.2002
  • News
  • Redaktion

Das Statistische Bundesamt stellte kürzlich die aktuellen Daten über Beschäftigte im Gesundheitswesen vor. Demnach waren am 31. Dezember 2000 insgesamt 4,1 Mio. Personen in Deutschland in diesem Bereich beschäftigt. Mit 71 % lag der Anteil der Frauen weit über dem entsprechenden Anteil in der Gesamtwirtschaft (44 %).

68 % des Gesundheitspersonals waren im Jahr 2000 Vollzeit beschäftigt. Der Anteil lag damit deutlich niedriger als in der gesamten Wirtschaft (78 %).

Insgesamt 11 000 Diätassistenten waren im Jahr 2000 im Gesundheitsbereich tätig. Ökotropholgen wurden in der Statistik nicht gesondert aufgeführt.

Bei den Diätassistenten überwogt der Frauenanteil: Nur 1 000 Männer, jedoch 10 000 Frauen übten im Jahr 2000 diesen Beruf aus. Alle Männer und 8 000 Frauen waren Vollzeit beschäftigt. Insgesamt  6 000 Diätassistenten waren jünger als 35 Jahre, 4 000 zwischen 35 und 49 Jahre alt.

29,8 % der Diätassistenten arbeiteten im Jahr 2000 in ambulanten Einrichtungen. Davon machten die Praxen sonstiger medizinischer Berufe, also nicht Arzt- und Zahnarztpraxen, mit 26,8 % den größten Teil aus. 47,2 % arbeiteten in stationären bzw. teilstationären Einrichtungen. Von diesen waren 30,8 % in Krankenhäusern, 12,6 % in Vorsorge-/Rehabilitationseinrichtungen und 12,9 % in sonstigen Einrichtungen tätig. 28.06.02

Das könnte Sie interessieren
Geflügel im Stall. © tawatchaiprakobkit / iStock / Thinkstock
Thünen-Institut veröffentlicht Steckbriefe zur Haltung von Nutztieren weiter
Gerstenfeld. © GYRO PHOTOGRAPHY/amanaimagesRF / Thinkstock
Gesundheitliches Potenzial von β-Glucan aus Gerste und Hafer weiter
Zwei Weintrinker. © Jupiterimages / Goodshoot / Thinkstock
Deutsches Krebsforschungszentrum veröffentlicht ersten Alkoholatlas weiter
Fast 80 Prozent der Teilnehmer gaben an, Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. © baloon111 / iStock / Thinkstock
Veganer haben breites Ernährungswissen – Risikokommunikation dennoch erforderlich weiter
Die individuelle Ernährung kann ein entscheidender Faktor für das Depressionsrisiko sein. © Marjan_Apostolovic / iStock / Thinkstock
Neuer Risikoindex für Depressionen entwickelt weiter
Sportsachen und Lebensmittel. © ProPHN
Beeinflussen wir die Ernährung oder die Ernährung uns? weiter