Risikobewertung macahaltiger Nahrungsergänzungsmittel

  • 31.08.2007
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  • Redaktion

Die Maca-Pflanze (Lepidium meyenii Walp.) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und stammt aus den Höhenlagen der peruanischen Anden. Die einheimische Bevölkerung verzehrt die Wurzelknollen der Pflanze entweder nach Erhitzen frisch, oder sie werden getrocknet und z.B. als Mehl weiter verarbeitet. Seit einigen Jahren werden macahaltige Produkte auch in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel angeboten.

Die Kapseln, Dragees und Tabletten werden teilweise als die Potenz, Fertilität und Libido steigernd beworben, Sportlern werden Leistungszuwächse versprochen. Da das BfR immer wieder Anfragen zu macahaltigen Produkten erhält, hat das Institut die Wurzelknolle gesundheitlich bewertet. Aus der vorliegenden wissenschaftlichen Literatur ergeben sich bisher keine konkreten Belege für unerwünschte Wirkungen von Macazufuhren beim Menschen, wobei die Datenbasis jedoch unzureichend ist. Aus den vorliegenden Daten kann derzeit keine unbedenkliche Verzehrsmenge von Maca in Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln abgeleitet werden.

Die vollständig Stellungnahme ist zu finden unter  www.bfr.bund.de . (31.08.07)

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