Gemeinschaftsverpflegung: Bio in der Außer-Haus-Verpflegung

Etwa 70 Mrd. € werden in Deutschland pro Jahr für Lebensmittel in der Außer-Haus-Verpflegung ausgegeben. Der Anteil der Bio-AHV beträgt aber nur rund 300 Mio. €, das sind lediglich 0,5 % am gesamten AHV-Markt und 5 % vom gesamten Bio-Markt.

Die Gründe für die schleppende Entwicklung liegen sowohl in der fehlenden Nachfrage der Gäste als auch in der fehlenden Motivation in den Küchen. Hinzu kommt häufig die mangelnde Akzeptanz gegenüber geringfügigen Mehrkosten für das Schul- oder Kantinenessen. Auch die von vielen Gastronomen zu unrecht als aufwändig angesehene Pflicht zur Bio-Zertifizierung könnte von Bedeutung sein. Dabei ist diese laut einem Beratungsunternehmen für Nachhaltigkeit in der AHV eher einfach und kann innerhalb weniger Stunden umgesetzt werden.

Es geht hierbei vor allem darum, dass nur das als „bio“ bezeichnet wird, das auch tatsächlich aus biologischem Landbau stammt. Um das Bio-Angebot auszuweiten, müssten regionale Netzwerke zur Intensivierung der Zusammenarbeit von Unternehmen der AHV mit Landwirten, Herstellern und Händlern unterstützt werden, weiterhin könnten öffentliche Einrichtungen eine Vorreiterrolle übernehmen. Quelle: aid infodienst, Pressemeldung vom 02.03.2011

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 05/11 ab Seite 232.

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