Fast-Food-Konsum im Jugendalter

Jürgen Raithel, Bielefeld

Befunde aus gesundheitsförderlicher Sicht

Gelegentlicher Fast-Food-Konsum gilt aus ernährungsphysiologischer Sicht zwar als akzeptabel, aber vor allem im Jugendalter haben der Besuch von Fast-Food-Restaurants und der Verzehr entsprechender Produkte einen zu hohen Stellenwert. Eine u. a. dadurch entstehende Fehlernährung kann zu ernährungsabhängigen und -beeinflussten Erkrankungen führen. Zusätzlich gibt es Hinweise dafür, dass eine solche Ernährungsweise ein Indikator für ein insgesamt gesundheitsabträgliches Verhaltensrepertoire von Jugendlichen ist.

Fast-Food-Konsum gilt als ernährungsphysiologisch problematisch, wenn es sich um einen regelmäßigen Verzehr handelt. Aus gesundheitsförderlicher Sicht stellt sich die Frage eines Zusammenhangs zwischen Fast-Food-Konsum, Ernährungseinstellung und anderen gesundheitsrelevanten Verhaltensweisen. Anhand eines Kontrastgruppenvergleichs zwischen selten und regelmäßig Fast Food konsumierenden 14- bis 16-jährigen Jugendlichen konnten ein gesundheitsbewusstes Ernährungsverhalten und gesundheitsförderliche Verhaltenweisen nur bei seltenem Verzehr festgestellt werden. Hingegen tritt bei regelmäßig Fast Food konsumierenden Jugendlichen ein gesundheitsabträglicher Verhaltensstil auf. In gesundheitsförderlicher Absicht wird eine geschlechts- und lebensstilfokussierende, die Perspektiven erweiternde Rahmenkonzeption gefordert. EU09/02

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs-Umschau 09/02 ab Seite 344.

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