Milchfett und Gesundheit (Peer-Review-Verfahren)

Christin Arnold, Gerhard Jahreis, Jena

Milch und Milchprodukte weisen ein einzigartiges Nährstoffspektrum auf, haben aber auch einen nicht unerheblichen Fettgehalt, darunter vorwiegend gesättigte Fettsäuren. Umstritten ist allerdings, ob das gesättigte Fett der Milch ernährungsphysiologisch nachteilig ist. Die aktuelle Datenlage liefert keine überzeugende Evidenz, dass eine moderate Aufnahme von gesättigten Fettsäuren aus Milch das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen erhöht.

Als Folge des westlichen Lebensstils steigt in den Industrieländern u. a. die Prävalenz für Hypertonie, Dyslipidämie, Adipositas und Typ-2-Diabetes. Auf der Ernährungsebene spielen bei diesen Erkrankungen sowohl krankheitsauslösende als auch präventive Faktoren eine Rolle. Auch deshalb sind Kenntnisse zum präventiven Potenzial diätetischer Interventionen von zunehmender Bedeutung für das Gesundheitssystem. Wie Milch und Milchprodukte in diesem Kontext einzuordnen sind, müssen besonders epidemiologische Studien zeigen. Im Folgenden soll die aktuelle Datenlage zur gesundheitlichen Wirkung von Milchfett, einer Lebensmittelkomponente mit hohem Anteil an gesättigten Fettsäuren, betrachtet werden.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 04/11 ab Seite 177.

Eingegangen: 26.02.2010 | Akzeptiert: 28.10.2010

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