Ernährungslehre an berufsbildenden Schulen - Entwicklung handlungsorientierten Unterrichts

Brigitte Borrmann und Ulrike Weyland, Osnabrück

Ernährungslehre im Unterricht unterscheidet sich von vielen anderen Unterrichtsthemen dadurch, dass nicht in erster Linie Wissen vermittelt, sondern in aller Regel auch das Verhalten beeinflusst werden soll. Die Schülerinnen und Schüler sollen dazu befähigt und motiviert werden, sich gesünder zu ernähren, so wie sie durch Verkehrserziehung lernen sollen, sich sicher im Straßenverkehr zu verhalten.

Üblicherweise beinhaltet Ernährungslehre als Unterrichtsthema neben der Wissensvermittlung auch eine intendierte Verhaltensbeeinflussung der Schülerinnen und Schüler. Neuere, an der Gesundheitsförderungs-Definition der WHO orientierte Konzepte, zielen nicht in erster Linie auf die Vermeidung ausgewählter Gesundheitsrisiken wie bspw. Fehlernährung ab, sondern konzentrieren sich demgegenüber auf eine unspezifische Stärkung personaler Ressourcen und Kompetenzen. Der am Salutogenesemodell von Antonovsky statt am herkömmlichen biomedizinischen Risikofaktorenmodell orientierte fundierte Gesundheitsförderungsansatz wird mit dem Konzept der Handlungsorientierung verknüpft und an einem Unterrichtsbeispiel zur Thematik Ernährung/ Essgewohnheiten konkretisiert. EU03/03

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs-Umschau 03/03 ab Seite 91.

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