Screening auf Mangelernährung – Einführung in den klinischen Alltag

Fördernde und hemmende Faktoren einer interprofessionellen Zusammenarbeit*

Zehn Jahre nach der ersten EU-Resolution mit der Empfehlung eines Screenings aller Patienten auf Mangelernährung direkt bei der Aufnahme ins Krankenhaus wird diese berechtigte Forderung nur von wenigen Krankenhäusern umgesetzt.

Je nach Berufsgruppe wird der Fokus einer Entscheidung zur Einführung von Screening auf unterschiedliche Aspekte gelegt. Diese Situation erschwert einen interdisziplinären Diskussions- und Entscheidungsprozess zur Einführung dieser elementaren Maßnahme. Erschwerend kommt hinzu, dass sich der Erfolg von Behandlungsmaßnahmen häufig nicht schon während des Krankenhausaufenthaltes zeigt, z. B. durch einen direkten Gewichtsanstieg oder veränderte Laborwerte. Manche Krankenhausleitungen, das Medizincontrolling, Ärzte und v. a. Pfleger sehen die Einführung von Screenings skeptisch, befürchten Kostensteigerungen und eine steigende Arbeitsbelastung.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 03/14 von Seite M158 bis M159.

*Leicht überarbeitete Fassung des gleichnamigen Beitrags in der VDD-Verbandszeitschrift Diät + Information auf Basis eines Vortrags auf dem 22. Fortbildungstag für Diätassistenten in Münster.

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