Unwissenschaftliche Nachschrift oder die endlose und dabei doch beendbare Ernährungsdebatte

Alexander Ströhle, Andreas Hahn, Hannover

Die Auseinandersetzung um die “richtige Ernährung” treibt insbesondere in den Print-, Funk- und Fernsehmedien zuweilen bizarr anmutende Blüten. Charakteristisch – und bezeichnend – ist oftmals die eindimensional ausgerichtete Sichtweise, wie sie insbesondere in populistisch aufgemachten Schriften zum Ausdruck kommt. Dabei ist es Mode geworden, einzelne Nahrungsbestandteile zu pathologisieren.

Standen über Jahre hinweg die Nahrungsfette auf der ernährungswissenschaftlichen Anklagebank, so geraten nunmehr die Kohlenhydrate zunehmend ins Kreuzfeuer der Kritik. Die eindimensionale Betrachtungsweise des modernen GLYXtums ist aber ebenso verfehlt wie eine Fettphobie. Bisweilen ist manches nicht mehr als der Versuch, lange bekannten ernährungsphysiologischen Erkenntnissen und Empfehlungen das Gewand des Innovativen zu geben. Die derzeitige, scheinbar aber unendliche Debatte ironisch zu kommentieren, ist Ziel dieses Beitrags.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs-Umschau 05/05 ab Seite 180.

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