Akzeptanz von Innovationen im Lebensmittelsektor (Peer-Review-Verfahren)

Ein Vergleich zwischen Frankreich und Deutschland am Beispiel der Nanotechnologie

Andrea Bieberstein, Jutta Roosen, Sandrine Blanchemanche, Stéphan Marette, Frederic Vandermoere, München, Paris und Grignon und Gent (Belgien)

Verbraucher/-innen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Akzeptanz neuer Technologien im Lebensmittelsektor. Um die unterschiedlichen Einstellungen zu verstehen, müssen die Faktoren, die Ablehnung bzw. Akzeptanz beeinflussen, näher beleuchtet werden. Von Bedeutung dafür sind unter anderem die Einstellung zu technischem Fortschritt und das Vertrauen in die Sicherheit von Lebensmitteln.

Vergangene Studien haben gezeigt, dass die Akzeptanz neuer Lebensmitteltechnologien von einer Vielzahl von Faktoren wie beispielsweise der Technikeinstellung abhängig ist und es trotz fortschreitender Europäisierung Unterschiede diesbezüglich zwischen den Ländern Europas gibt. Der vorliegende Beitrag vergleicht die Akzeptanz einer neuen im Lebensmittelsektor angewandten Technologie, der Nanotechnolgie, und potenzielle Einflussfaktoren darauf zwischen Deutschland und Frankreich. Insgesamt besitzen deutsche Konsumenten/-innen ein differenzierteres Bild der Nanotechnologie und unterscheiden in Bezug auf Risiko- und Nutzenbewertung zwischen unterschiedlichen Anwendungen, während französische Verbraucher/-innen insgesamt etwas skeptischer sind. Grund dafür scheint der vergleichsweise große Anteil an skeptischen Verbraucher/-innen in Frankreich und die positivere Einstellung der deutschen Konsumenten/-innen in Bezug auf wissenschaftlichen und technischen Fortschritt zu sein.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 06/11 ab Seite 290.

Eingegangen: 10.08.2010 | Akzeptiert: 22.10.2010

 

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