Verhaltensänderung als Schlüssel

Barrieren und Erleichterungen einer gesunden und körperlich aktiven Lebensweise

Martina Kanning, Stuttgart

Körperliche Betätigung und sportliche Aktivitäten haben vielfältige gesundheitsförderliche Effekte. Dieses Wissen ist nicht neu, allerdings wird es nur von den wenigsten in Taten umgesetzt: Laut den Ergebnissen des letzten Bundesgesundheitssurveys sind nur ca. 13 % der erwachsenen Bevölkerung in einem Ausmaß körperlich aktiv, dass sich positive Auswirkungen auf den jeweiligen Gesundheitszustand ergeben . Wissen allein reicht also nicht aus, entscheidend sind Strategien, die es erleichtern, regelmäßig körperlich aktiv zu sein.

Zuerst einmal ist es entscheidend, zu körperlicher Aktivität zu motivieren, nicht zum Sport. Viele Personen verstehen unter Sport Fußball oder Tennis spielen und nicht den Spaziergang. Wir sollten den Sportbegriff erweitern und so Hemmungen vor körperlichen Betätigungen nehmen. Weiter sollte man die Patienten/Klienten bei ihren Planungen unterstützen, z. B. gemeinsam die Lieblingsaktivitäten herausfinden.

Auch kann man sie ermuntern, Ort und Zeitpunkt der Aktivität festzulegen und sich Alternativen zu überlegen, wenn das geplante Verhalten gestört wird. Kleine Tricks können helfen, planbare Barrieren auszuschalten. Man könnte sich z. B. von bereits erfolgreichen Personen Tipps geben lassen, was sie gegen ihren „inneren Schweinehund“ unternehmen. Nicht zuletzt ist es sehr hilfreich, sich gegenüber anderen Personen zu der sportlichen Aktivität zu verpflichten und so auf deren soziale Unterstützung zu bauen. Nach einem Vortrag anlässlich des ersten Gemeinsamen Bundeskongresses „Kompetenz in Ernährung“ vom BDEM, VDD und VDOE im April 2006 in Wolfsburg.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs-Umschau 10/06 ab Seite 404. Weitere Mitteilungen der Verbände lesen Sie ab Seite 401.

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