Special Interview: Passt ein „gesundes Mahlzeitenangebot“ in die Kantine?

12 Uhr in Deutschland, Mittagessenszeit! Viele Arbeitnehmer nutzen für den Mittagstisch das Angebot einer Kantine. Dabei sind die Ansprüche der Kunden an Ihre warme Mahlzeit vielfältig. Wie ein gesundes und neuerdings auch JOB&FIT-zertifiziertes Mahlzeitenangebot für die Kunden sichergestellt werden kann, berichtet im Interview mit Heike Recktenwald Dipl. oec. troph. Roland BRÜCK. Er ist Direktor Qualitätsmanagement der Compass Group Deutschland GmbH, Eschborn.

EU: Herr Brück, Sie setzen die Qualitätsstandards der DGE für die Gemeinschaftsverpflegung und weitere Zertifizierungen um – was bedeutet das für den Herstellungsprozess des Mittagstisches? Ist er aufwändiger?

BRÜCK: Die neue Auszeichnung für vollwertige Ernährung vergibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. auf der Grundlage der Qualitätsstandards für die Betriebsverpflegung, die im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) veröffentlicht wurden. Dazu gehört, dass täglich ein in seinen Nährwerten optimiertes JOB& FIT-Menü zur Auswahl steht.

Darüber hinaus gibt es ein großes Angebot im Bereich Zwischenverpflegung. Das JOB&FIT-Zertifikat gilt für ein Jahr und kann erst nach einem von der DGE durchgeführten strengen Audit wieder neu vergeben werden. Insgesamt verfügen bereits 14 Eurest-Betriebe über das JOB&FIT-Zertifikat. Sicherlich gibt es Bereiche, die an der einen oder anderen Stelle im Herstellungsprozess aufwändiger sind, aber dies bewältigen wir problemlos.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 01/10 ab Seite 34.

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