© Mikhail Sedov/iStock/Getty Images Plus
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Notfallvorsorge

Vorratshaltung im Katastrophenschutz

Durch eine stabile Wirtschaftslage, routinierte Strukturen in der Ernährungswirtschaft und durch ein vergleichsweise geringes Preisniveau ist es für Verbraucher*innen selbstverständlich, dass Lebensmittel nahezu jederzeit verfügbar sind und gekauft werden können [1]. Ereignisse in jüngerer Vergangenheit, z. B. Krieg in der Ukraine (2022), Naturkatastrophen wie das Hochwasser an der Ahr (2022) oder die Corona-Pandemie (2020), haben jedoch gezeigt, dass diese Infrastruktur unserer Gesellschaft anfällig ist [2] und die Versorgungsketten aus dem Gleichgewicht bringen können [3]. Zwar zeigen Untersuchungen, dass sich die Bevölkerung seit der Corona-Pandemie verstärkt mit der Bevorratung von Lebensmitteln auseinandersetzt, allerdings gibt es immer noch eine deutliche Diskrepanz zwischen den staatlichen Empfehlungen und der tatsächlichen Umsetzung durch die Bevölkerung [1, 3, 4]. Vor diesem Hintergrund zielt der Artikel darauf ab, den Unterschied zwischen staatlicher und privater Ernährungsvorsorge zu erklären, Anforderungen ausgewählter Lebensmittelgruppen zur optimalen Lagerung zu beschreiben sowie eine praktische Anleitung zur sinnvollen Vorratshaltung von Lebensmitteln für den Notfall zu geben.

Staatliche und private Ernährungsnotfallvorsorge

Grundsätzlich kann in private und staatliche Ernährungsnotfallvorsorge unterschieden werden. Bei der privaten Vorsorge stellt die Vorratshaltung einen wesentlichen Bestandteil der Notfallvorsorge dar. Die Notfallvorsorge zielt darauf ab, die Resilienz der Gesellschaft in Krisensituationen wie Naturkatastrophen, Stromausfällen und Pandemien zu erhöhen und die Grundversorgung mit Lebensmitteln, Medikamenten und Hygieneprodukten aufrechtzuerhalten. Verantwortlich für die Ernährungsvorsorge sind sowohl staatliche Institutionen (staatliche Ernährungsvorsorge) als auch jede*r Einzelne (private Ernährungsvorsorge). Darüber hinaus sind auch Hilfsorganisationen sowie Unternehmen der Ernährungswirtschaft in die Ernährungsvorsorge eingebunden. ...



Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 1/2026 auf den Seiten M28 bis M37.

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