Bedeutung der Eltern-Kind-Beziehung bei adipösen Kindern und Jugendlichen

Silvia Schröder, Katrin Kromeyer-Hauschild, Jena

Die alarmierenden Prävalenzraten für Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter erfordern eine frühe Prävention unter Einbeziehung der Eltern. Eine Vielzahl von Publikationen beschäftigt sich mit Risikofaktoren der Adipositasentwicklung und verschiedenen Therapiemöglichkeiten. Dem Einflussfaktor Eltern wird dabei wenig Beachtung geschenkt, obwohl übergewichtige Eltern der Hauptrisikofaktor für Übergewicht im Kindes- und Jugendalter sind. Eltern liefern einerseits die genetische Disposition, andererseits gestalten sie wesentlich das familiäre Umfeld.

Alarmierende Prävalenzraten der Adipositas im Kindes- und Jugendalter fordern eine frühzeitige Intervention, in welche auch die Eltern der Betroffenen einbezogen werden müssen. Dem Einflussfaktor Eltern wird dabei wenig Beachtung geschenkt, obwohl übergewichtige Eltern der Hauptrisikofaktor für Übergewicht im Kindes- und Jugendalter sind. Einerseits geben Eltern ihre Erbanlagen an ihre Kinder weiter, andererseits prägen sie den Lebensstil in der Familie.

Normalgewichtige Eltern gehen mit dem Gewichtsproblem ihrer Kinder anders um als übergewichtige Eltern: Kinder normalgewichtiger Eltern haben häufig mehr Schwierigkeiten, sich mit ihrem Übergewichtsproblem auseinanderzusetzen als Kinder mit mindestens einem übergewichtigem Elternteil. Eltern sollten sowohl in Präventions- als auch Therapieprogramme einbezogen werden. Dabei geht es vor allem um die Stärkung ihrer Führungsrolle bei der Bewältigung des Gewichtsproblems und die Verbesserung der familiären Kommunikation.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs-Umschau 02/07 ab Seite 64.

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