Ernährungsumschau

Der Verdauungstrakt, Teil 5

Teil 5: Dünndarm – Duodenum

Der Darm, das größte Organ des Menschen, dient der Verdauung und Resorption der Nahrung. Er wird in Dünndarm und Dickdarm unterteilt, die sich anatomisch und funktional unterscheiden. Der Dünndarm ist ca. 3 m lang und durch seine charakteristische Oberfläche mit Zotten und Krypten, die der Vergrößerung der Oberfläche dienen, gekennzeichnet. Es werden die drei Abschnitte Duodenum (Zwölffingerdarm, dieser Beitrag), Jejunum (Leerdarm) und Ileum (Krummdarm, folgende Beiträge) unterschieden. Der oberste Abschnitt des Dünndarms, der sich direkt an den Magen anschließt, ist das Duodenum. In ihn münden die abführenden Gänge des Pankreas und der Gallenblase, daher kommt diesem Darmabschnitt eine besondere Rolle für die Verdauung der Nährstoffe zu.

Anatomie

Lage und Unterteilung des Dünndarms

Der Dünndarm ist eine 3 bis 4 m lange Röhre mit einem Durchmesser von ca. 2,5 cm. Post mortem, d. h. im relaxierten Zustand, ist er ca. 6 m lang [1]. Er ist vom Magen durch die Magenpforte, den Pylorus, getrennt. Dieser sorgt dafür, dass die Nahrung nur in kleinen Portionen aus dem Magen an den Dünndarm abgegeben wird. Distal endet der Dünndarm an der Ileozökalklappe (auch Bauhin-Klappe genannt), einer Schleimhautfalte, die sich im rechten Unterbauch befindet. Die Ileozökalklappe bildet einen funktionellen Verschluss zwischen Dünn- und Dickdarm, welcher wie ein Ventil wirkt. Der Ileozökalklappe vorgelagert befindet sich ein Sphinkter – ein ca. 4 cm langes Segment, das tonisch kontrahiert.



Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 11/17 von Seite M644 bis M651.

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