Lebensmittelverarbeitung, Teil 2
- 15.02.2026
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- Henning Schulte
- Urte Schleyerbach
- Sabine Bornkessel
Thermische Verfahren in der Lebensmittelverarbeitung
Im vorherigen Artikel (⇒ ERNÄHRUNGS UMSCHAU 11/2025 ab S. M678) wurden die thermischen Verfahren als zentrale Methoden der Lebensmittelverarbeitung vorgestellt, die zur Erhöhung von Lebensmittelsicherheit, Verdaulichkeit und Geschmack beitragen. In diesem Artikel soll es aufbauend darum gehen, wie diese Verfahren in der Lebensmittelindustrie im Vergleich zum Lebensmittelhandwerk Anwendung finden und wie sie von Verbraucher*innen wahrgenommen werden.
Lebensmittelhandwerk und Lebensmittelindustrie
In Deutschland zählen 99 % der eingetragenen Unternehmen zu kleinen und mittleren Unternehmen [1], worunter auch das Lebensmittelhandwerk fällt [2]. Obwohl es für den Begriff des „Lebensmittelhandwerks“ in Deutschland keine offizielle Definition gibt [3], gibt es doch einige Charakteristika [2, 4–6]:
- lokale Produktion durch qualifizierte Handwerker
- geringe Mechanisierung sowie begrenzte Produktionsmengen
- lokale Zutaten und teilweise Verzicht auf den Einsatz von Zusatzstoffen
- direkter Kund*innenkontakt
- emotionale Bindung des Handwerkers
Die Lebensmittelindustrie zeichnet sich dagegen durch eine umfassende Automatisierung sowie eine Produktion großer Mengen aus [6]. Sie ist durch einen hohen technischen und maschinellen Grad sowie eine hohe Effizienz gekennzeichnet, wodurch große Mengen bei geringen Produktionskosten produziert und eine große Anzahl Konsument*innen versorgt werden können [7]. ...
Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2/2026 auf den Seiten M116 bis M119.
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