Public Health Nutrition: Fasten im Ramadan führt nicht zu dauerhafter Gewichtsabnahme

Ein systematische Durchsicht und Meta-Analyse von Studien zu den Effekten des Fastens im Ramadan auf Körpergewichtsveränderungen des Menschen sollte Forschern aus dem Iran, Kanada und England mehr Informationen zu den Auswirkungen religiösen, kurzfristigen Fastens auf die menschliche Körperzusammensetzung bringen.

Nach der Auswertung von 35 Studien aus mehreren Erdteilen mit dem Schwerpunkt Asien zeigte sich, dass das Fasten zu einer leichten, aber signifikanten Abnahme des Körpergewichts führte . Dieser Körpergewichtsverlust hielt nach Ablauf des Fastenmonats Ramadan jedoch nur wenige Wochen an und es wurden mehrheitlich wieder Werte wie vor Beginn des Fastens erreicht. Die Forscher schlussfolgern, dass das Fasten im Ramadan zu einer kurzfristigen Gewichtsreduktion führt, jedoch nur strukturierte und konsequente Lebensstilveränderungen zu einer nachhaltigen Abnahme des Körpergewichts beitragen.

Literatur: Sadeghirada B, Motaghipisheha S, Kolahdooza F et al. (2014) Islamic fasting and weight loss: a systematic review and meta-analysis. Public Health Nutrition 17(02): 396–406

Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 06/14 auf Seite M294.

Das könnte Sie interessieren
Gute Vorsätze vs. gute Beispiele weiter
© Pashalgnatov/iStock/Getty Images Plus
Ernährungstherapie bei Essstörungen weiter
VDOE-Seminare nun auch für E-Zert-zertifizierte Diätassistent*innen buchbar weiter
Mangelernährung – der VDD bleibt aktiv weiter
Bundesernährungsministerium fördert Projekt der DGE für eine bessere Qualität in der... weiter
© piotr_malczyk/iStock/Getty Images Plus