Multiple Sklerose: Welche Rolle spielt die Darm-Mikrobiota?

Beim 61. Bundeskongress des Verbandes der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e. V. in Wolfsburg referierte Prof. Dr. Martin Smollich vom Institut für Ernährungsmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein über aktuell diskutierte Zusammenhänge zwischen Ernährung und Multipler Sklerose. Für Interessierte, die sich intensiver mit diesem Thema befassen möchten, hat der VDD eine neue Literaturliste zusammengestellt. Sie umfasst Quellen von 2009 bis 2019. Die Liste ist auf der VDD-Homepage im Downloadbereich für Mitglieder unter der Rubrik „Wissenschaftliches Arbeiten“ verfügbar.

Umweltfaktoren als Ursache vermehrter MS-Erkrankungen?
Allein in Deutschland gibt es rund 120 000 Menschen, die an Multipler Sklerose (MS) erkrankt sind. Damit stellt die MS die zweithäufigste neurologische Erkrankung dar. Bei MS handelt es sich um eine chronisch-entzündliche, nicht ansteckende, demyelinisierende Erkrankung des zentralen Nervensystems, von der das gesamte Gehirn und Rückenmark betroffen sein können. Die symptomatische Ausprägung der MS ist sehr heterogen und kann von milden Verläufen bis zu schweren körperlichen und psychischen Einschränkungen führen. Obwohl immer mehr pharmakologische Optionen zur Symptomkontrolle und Reduktion der Schubrate zur Verfügung stehen, existiert bislang keine kausale Therapie.



Die vollständigen Mitteilungen des VDD finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 7/2019 von Seite M434 bis M435.

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