Klimafreundliches Ernährungshandeln im Alltag

Doris Hayn, Frankfurt

Fotolia/Martin SchmidDer Klimawandel gilt mittlerweile auf breiter Basis als gesichert. Er ist von einem vorrangig in wissenschaftlichen Kreisen diskutierten Zukunftsthema zum Tagespolitikum geworden. Konsumentinnen und Konsumenten gelten als Schlüsselakteure, da sie durch ihr Handeln in erheblichem Maß klimaschädliche Treibhausgase verursachen und zugleich durch Veränderungen ihrer Konsumentscheidungen und Verhaltensweisen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Der Beitrag diskutiert die Klimarelevanz verschiedener Aspekte des Ernährungshandelns und Möglichkeiten der Verbraucherkommunikation mit dem Ziel klimafreundlichen Handelns im Alltag.

Konsumentinnen und Konsumenten können durch ihr Handeln in erheblichem Maß zum Klimaschutz beitragen. Dies gilt für Mobilität und Heizen, aber auch für das alltägliche Ernährungshandeln. Neben dem Einsatz effizienter Technik und Energieeinsparungen beim Kochen, Spülen, Kühlen und Gefrieren liegen Handlungsspielräume bei der Auswahl von Lebensmitteln, da bei deren Herstellung klimaschädliche Emissionen entstehen. Diese in Produkten „versteckten“ Klimaauswirkungen können mittels wissenschaftlicher Verfahren „sichtbar“ gemacht werden, wobei aktuell einheitliche Berechungsverfahren und vergleichbare Daten angemahnt werden.

Vorliegende Daten verdeutlichen, dass u. a. Anbau-, Produktions- und Verarbeitungsweise, Herkunft, Transport und Verpackung Einfluss auf die Klimabilanz eines Lebensmittels haben. Sie bilden die Basis für Empfehlungen für klimafreundliches Ernährungshandeln. Um Konsumenten und Konsumentinnen zu mehr Klimaschutz im Alltag anzuregen, bedarf es neben solchen handlungspraktischen Tipps kommunikativer Maßnahmen, die die Machbarkeit einer klimafreundlichen Ernährungspraxis im Alltag verdeutlichen und ihr zum Rang einer attraktiven Selbstverständlichkeit verhelfen.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 10/08 ab Seite 599.

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