Ausgewählte Aspekte der Ernährungstherapie bei Lebererkrankungen
- 15.12.2025
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- Sonja Nothacker
Neues aus der aktualisierten Leitlinie
Maßnahmen der Ernährungstherapie bei Lebererkrankungen waren bis 2024 in der S3k-Leitlinie „Klinische Ernährung in der Gastroenterologie (Teil 1) – Leber“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) veröffentlicht [1]. Die letzte Überarbeitung der Leitlinie führte zur aktualisierten Version „S2k-Leitlinie Klinische Ernährung in der Hepatologie“ [2] mit umfangreichen und differenzierten Empfehlungen für die Ernährungsdiagnostik und -therapie bei den verschiedenen Krankheiten der Leber. Der folgende Beitrag greift Empfehlungen mit wichtigen Neuerungen der aktualisierten Leitlinie in den Bereichen Diagnostik, Leberzirrhose und Metabolische Dysfunktion-Assoziierte Steatotische Lebererkrankung auf.
Einleitung
Die evidenzbasierten Empfehlungen in der aktualisierten S2k-Leitlinie Klinische Ernährung in der Hepatologie [2] spiegeln in ihrer Ausführlichkeit die Bedeutung des Körpergewichts sowie des Ernährungszustands für die Prognose bei Lebererkrankungen wider. Im Fokus stehen v. a. Adipositas, Mangelernährung und Sarkopenie, alle drei beeinflussen den Verlauf einer Lebererkrankung ganz wesentlich. Leider findet die Ernährungstherapie als wichtige Säule des metabolischen Managements in der klinischen Praxis immer noch nur unzureichend Anwendung. Diese Unterschätzung der Bedeutung des Ernährungszustands in Kliniken wurde schon 2014 in der Vorgängerversion der Leitlinie angemerkt [1]. ...
Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 12/2025 auf den Seiten M758 bis M765.
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