Salutogenese – ein Modell fordert zum Umdenken heraus

Teil 2: Herausforderungen für die Gesundheitsförderung

Barbara Methfessel, Heidelberg

Objektiv „gesundes“
Essen wird nicht immer
als für die eigene Person
„richtig“ empfunden . Foto: Fotolia

Die im 1. Teil
vorgestellte Theorie der Salutogenese verdeutlicht, dass Gesundheitsförderung nicht allein fachlich-inhaltliche Bildung und damit verbundene gesundheitsförderliche Handlungsweisen impliziert. Die Stärkung der Widerstandsressourcen und des Kohärenzgefühls muss ebenso ein integraler Bestandteil der Gesundheitsförderung sein. Neben der Kenntnis und Beachtung bio-medizinischer Grundlagen ist ein differenziertes Verständnis der salutogenetischen Zusammenhänge zu entwickeln, zu reflektieren und zu beachten bzw. zu nutzen.

Im Anschluss an den 1. Teil (EU 12/2007 – Vorstellung der Theorie der Salutogenese) werden im 2. Teil des Beitrags Folgerungen für die Gesundheitsförderung und das Professionsverständnis entwickelt. Traditionelle Maßnahmen der Ernährungsprävention werden hinterfragt, und es wird auf die psychische und soziokulturelle Funktion des Essens und die Bedeutung der Handhabbarkeit im Alltag verwiesen. Abschließend werden Folgerungen zum professionellen Selbstverständnis und zur Bedeutung der Rahmenbedingungen gezogen.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 01/08 ab Seite 37.

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