Salmonellen und Salmonellose (Teil 2)

Friedrich-Karl Lücke, Fulda

In Packstellen ist eine Übertragung
von Salmonellen von kontaminierten
auf unkontaminierte Eier möglich.
Foto: BilderboxDie Salmonellose ist durch spektakuläre Ausbrüche in Krankenhäusern wieder in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Dieser Artikel fasst neuere Erkenntnisse über die Krankheit und ihre Erreger zusammen und leitet vorbeugende Maßnahmen „vom Stall bis zum Teller“ daraus ab. Unter ungünstigen Bedingungen kann schon die Aufnahme weniger Salmonellen eine Salmonellose auslösen. Die „Basishygiene“ in der Küche (v. a. Personalhygiene und die Trennung „reiner“ und „unreiner“ Arbeitsgänge) hat daher besondere Bedeutung.

Risikomanagement: Abwehrstrategie gegen Salmonellen
1. Ebene: landwirtschaftlicher Betrieb, Tiertransport

Wichtige vorbeugende Maßnahmen gegen eine Kontamination von Nutztieren mit Salmonellen im Erzeugerbetrieb sind die folgenden:

■ Tierzukauf möglichst aus salmonellenfreien Beständen, keine Mischung von Herkünften
■ gesundheitsfördernde Haltungsform
■ sachgemäße Güllewirtschaft
■ Versorgung mit sauberem Wasser
■ Fernhalten von Schadnagern (Mäusen u. a.) und anderem Ungeziefer, vor allem von Futtermitteln
■ Zukauf von Futtermitteln aus Betrieben, die das Salmonellenrisiko beherrschen
■ Überwachung der Tiergesundheit, Aussonderung durchfallerkrankter Tiere

Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 04/09 ab Seite B 13.

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