Ernährungsweise und Klimaschutz: Klimawandel und Ernährungssicherheit

So wie unsere Ernährungsweise das Klima zunehmend beeinflusst, wirkt das veränderte Weltklima auf die Ernährungssicherheit: Veränderungen der Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Niederschlagsmuster und die Häufigkeit von Wetterextremen haben bereits Folgen für die Anbauverfahren‚ landwirtschaftlichen Erträge und den Nährwert von Nahrungsmittelpflanzen. Die European Food Safety Authority (EFSA) nimmt diese Zusammenhänge bei ihrer Bewertung der Lebensund Futtermittelsicherheit verstärkt in den Blick.

Ein internationales Team von WissenschaftlerInnen unter der Leitung der EFSA hat eine Methode entwickelt, um neu auftretende Risiken für die Sicherheit von Lebens- und Futtermitteln, die Pflanzen- und Tiergesundheit sowie die Nährstoffqualität, die mit dem Klimawandel im Zusammenhang stehen, zu ermitteln. Der Ansatz dieses Projekts mit dem Titel CLEFSA – Climate change as a driver of emerging risks for food and feed safety, plant, animal health and nutritional quality (Der Klimawandel als Ursache für neu auftretende Risiken für die Lebens- und Futtermittelsicherheit, die Pflanzen- und Tiergesundheit sowie die Nährstoffqualität) – wird in einem kürzlich veröffentlichten Bericht beschrieben [1], der auch Bewertungsbögen zur Darstellung möglicher Auswirkungen des Klimawandels auf vielfältige Aspekte der Lebensmittelsicherheit umfasst. Ein Online-Seminar zu den Ergebnissen des Projekts ist für Ende 2020 geplant.

Literatur:
1. EFSA: Scientific report: Climate change as a driver of emerging risks for food and feed safety, plant, animal health and nutritional quality. www.efsa.europa.eu/en/supporting/pub/en-1881  (last accessed on 22 July 2020).

Quelle: www.efsa.europa.eu/de/topics/topic/climatechange-and-food-safety  (last accessed on 22 July 2020)



Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 8/2020 auf Seite M451.

 

 

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