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Danone: Snacking-Gewohnheiten international gesehen

Der Begriff Snacking ist in Deutschland nicht sehr verankert- die Zwischenmahlzeit hierzulande schon.

In einer Untersuchung von Danone über internationale Snacking-Gewohnheiten zeigt sich, dass die Deutschen dieses Thema eher funktional sehen. Die Kinder haben eher wenig aber regelmäßige Zwischenmahlzeiten. Die Situationen, in denen sie zwischendurch essen und trinken, sind extrem unterschiedlich. Anders in Frankreich: Mehr als viermaliges Essen pro Tag wird als ungesund angesehen und ein Vormittags-Snack ist in Schulen ungern gesehen. Französische Mütter versuchen gerne, die Snacking-Momente mit ihren Kindern zu teilen. Produkte für genießerische Momente spielen dabei eine große Rolle. Ähnlich in Mexico: Obwohl das Wort „Snacking“ nicht Bestandteil der Sprache ist, schaffen entsprechende kleine Mahlzeiten für mexikanische Kinder unterhaltsame und glückliche Augenblicke. In Spanien bedeutet ein Pausen-Snack eher Abwechslung von Schule und außerschulischer Belastung. In den USA snackt fast jeder, jeden Tag. Einen besonderen Platz dafür gibt es nicht und alles kann ein Snack sein. In Brasilien heißt der Snack „mini-meal“ und ist die am schnellsten verzehrteste Mahlzeit von insgesamt 3 Hauptmahlzeiten. Russlands Mütter bevorzugen positivere Worte wie „Zweites Frühstück“ oder „Nooning“, gerade diese Zwischenmahlzeiten sehen sie als beste Verzehrgelegenheit für Milchprodukte an.

Eine weitere Studie von Danone zeigt, dass gerade in deutschen und österreichischen Haushalten viel Wert auf gesunde Zwischenmahlzeiten gelegt wird. Früchte und Joghurt liegen auf den ersten beiden Plätzen einer Rangliste der ausgewählten Snacks. Zudem wünschen Eltern zwar gesunde und schmackhafte Snacks für die Kinder. Sie sagen von sich selbst aber auch, dass sie unsicher in der Auswahl der Lebensmittel, der Portionsgrößen und dem Freiraum ihrer Kinder sind. Ein interessantes Ergebnis am Rande: Zwei Drittel der befragten 1.000 Mütter von 3-6-Jährigen Kindern in Deutschland verstecken zu Hause Snacks, von denen sie nicht wollen, dass die Kinder sie finden.

Mehr Infos: wissenschaft@danone.de 

Quellen: Danone GmbH (Hrsg.): Snacking Say Yes - Global Report 10.10.2016 Danone GmbH (Hrsg): Afternoon Break Survey - Report 01.07.2016

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