Lesetipp Heft 03/2026: Ernährung im Rollstuhltennis
- 16.03.2026
- News
- Redaktion
Die vorgestellte Studie aus der Rurik Junge Forschung untersucht die Sporternährung von Rollstuhltennisspieler*innen mithilfe eines Mixed-Methods-Ansatzes. Die Ergebnisse zeigen, dass die Energiezufuhr insbesondere an Trainingstagen deutlich unter dem Bedarf liegt, was auf ein erhöhtes Risiko für RED-S (Relative Energy Deficiency in Sport) hinweist. Zudem werden Nahrungsergänzungsmittel häufig ohne evidenzbasierte Grundlage konsumiert, während die Aufnahme von Kohlenhydraten, Ballaststoffen und Calcium die empfohlenen Werte nicht erreicht.
Auch die selbsteingeschätzte Ernährungskompetenz der Befragten ist insgesamt gering, was den Bedarf an professioneller Ernährungsberatung unterstreicht. Die physiologischen Besonderheiten von Rollstuhltennisspielerinnen, wie reduzierte Muskelmasse und ein gestörter Flüssigkeitshaushalt, erfordern spezifische Ernährungskonzepte, die auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt sind.
Die Studie betont daher die Notwendigkeit, die Sporternährung im Rollstuhltennis zu professionalisieren, um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Athletinnen zu fördern und langfristige Risiken wie RED-S zu minimieren.
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