Nachschlag: Gute Vorsätze vs. gute Beispiele
- 14.01.2026
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- Udo Maid-Kohnert
In Social-Media-Zeiten natürlich auch mit Challenges, xy-January (weniger Fleisch, weniger Alkohol, weniger Bildschirmzeit, weniger Zucker, mehr Zeit für Mitmenschen, Sport, Hobbies usw.) und anderen gut gemeinten Anläufen. Viele möchten den eigenen Lebensstil ein wenig modifizieren und mit Blick auf die Autobiografie in Sachen Gesundheit und Lebensqualität eine kleine Kurskorrektur versuchen. Sicher gut, wenn es klappt und die Ziele realistisch sind. Vielleicht auch unterstützt von einer gleichgesinnten, motivierenden Community. Sonst ist der Frust vorprogrammiert und das Pendel kann leicht ins Gegenteil umschlagen.
Mein Vorsatz für 2026: Ich möchte mehr und bewusster auf gute Beispiele achten. Was bekommen andere gut hin? Sei es im privaten Bereich oder im gesellschaftlichen Umfeld. Und damit meine ich nicht die mit Foto-/Video-Filtern geschönten Social-Media-Posts oder die aufgesetzte Schulterklopferei im beruflichen oder politischen Alltag, sondern authentische Erlebnisse von Mitmenschlichkeit, Einsatz für Nachhaltigkeit und Teilhabe, letztlich für Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Das kann die kleine freundliche Geste in der Kassenschlange sein, die Geduld bei einer schwierigen beruflichen Aufgabe oder auch das ausdauernde Engagement in einem Ehrenamt. Denn solche Erlebnisse tun gut. Sie motivieren, geben Kraft, selbst menschlich und optimistisch zu handeln und bilden damit ein wichtiges Gegengewicht gegen die derzeitige Nachrichtenlage.
Ich bin gespannt, welche guten Beispiele Ihnen in Ihrer Lebenswelt begegnen, wo Sie selbst anderen – vielleicht ohne es zu bemerken – als gutes Beispiel auffallen und wünsche Ihnen ein gutes Jahr 2026!
Ihr Udo Maid-Kohnert
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