Kommentar von Dr. Margareta Büning-Fesel

Dr. Margareta Büning-Fesel

Leiterin des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE)

Ich halte zunächst eine Begriffsdefinition für erforderlich: Herr Schulz beschreibt in seinem Beitrag eigentlich die Ernährungstherapie und -beratung, also klientenzentrierte, partnerschaftlichen Gesprächssituationen, in denen der Klient Hilfestellungen erhält. Ernährungstherapie richtet sich dabei an Kranke und erfolgt in enger Kooperation mit dem behandelnden Arzt. Hier sind auf jeden Fall Ernährungsfachkräfte gefragt, die eine professionelle Dienstleistung anbieten, welche prinzipiell der freiwilligen Inanspruchnahme, der Selbstverantwortlichkeit und kompetenten Selbstentscheidung des Klienten unterliegt und sich u. a. als Hilfe zur Selbsthilfe versteht [1].

In Abgrenzung werden unter Ernährungskommunikation im weitesten Sinne alle Maßnahmen verstanden, die Informationen, positive Einstellungen, Kompetenzen und Verhaltensweisen zum Thema Ernährung an unterschiedliche Zielgruppen vermitteln [2].



Das vollständige Interview finden Sie auch in Ernährungs Umschau 8/2018 auf Seite M439.

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