Die „Kinder-Ernährungsstudie zur Erfassung des Lebensmittelverzehrs“ (KiESEL) erfasst u. a. die Prävalenzen der Einnahme von NEM bei Säuglingen und (Klein)Kindern. © Nestea06/iStock/Getty Images Plus

Aktuell in Heft 12: Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln bei Säuglingen und (Klein-)Kindern in Deutschland

  • 20.12.2021
  • News
  • Redaktion

Zur Verbesserung der Studienlage zur Ernährung von Säuglingen und (Klein-)Kindern führte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die „Kinder-Ernährungsstudie zur Erfassung des Lebensmittelverzehrs“ (KiESEL) durch.

Ziel der KiESEL-Studie ist es, anhand von protokollierten Verzehrdaten und einem Fragebogen eine aktuelle Datengrundlage für die Risikobewertung sowohl von Lebensmitteln als auch von Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) für Kinder in den ersten Lebensjahren zu erstellen.

Appel et al. beschreiben in ihrem Beitrag die Prävalenzen der Einnahme von NEM bei Säuglingen ab 6 Monaten, Kleinkindern und Kindern bis einschließlich fünf Jahre in Deutschland mit Fokus auf Vitamin D. Darüber hinaus stellen sie den Zusammenhang zum Alter der Kinder und dem sozioökonomischen Status der Eltern dar. Es wurde eine Supplementdatenbank erstellt, die über die KiESEL-Homepage zugänglich gemacht werden soll.

Laut Fragebogen nehmen, bezogen auf die letzten 12 Monate, 42 % der Kinder sowie an den protokollierten Tagen der Verzehrprotokolle 18 % der Kinder NEM ein. Vitamin D stellt den Großteil (78 %) dieser Supplemente dar.
Es wird eine negative Altersabhängigkeit der Einnahme von NEM durch die Vitamin-D-Supplementation sowie eine positive Korrelation zum sozioökonomischen Status der Eltern beobachtet.
Die hauptsächliche Motivation ist die Empfehlung durch Kinderärztinnen und -ärzte.

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