Ernährungsumschau
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In diesem Heft: Der Beitrag „Qualitative Forschung verstehen und anwenden” als zertifizierte Fortbildung. © Fuse / Thinkstock

Februar-Ausgabe: Algen und Algenprodukte als neuartige Lebensmittel

  • 13.02.2017
  • News
  • Redaktion

Die neue Ausgabe der ERNÄHRUNGS UMSCHAU ist auf dem Weg zu ihren Lesern und hat Grünzeug im Gepäck: Im Special werden sowohl die Nährstoffzusammensetzung als auch die risikoreichen Inhaltsstoffe der „Supergreens“ Algen aufgezeigt. In Wissenschaft und Forschung geht es diesmal unter anderem um Ernährungs-Apps und ihre Akzeptanz bei jungen Erwachsenen.

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Auf dem europäischen Lebensmittel- und Nahrungsergänzungsmarkt tauchen immer mehr Algen und Algenprodukte auf, darunter frische und tiefgefrorene Ware, funktionelle Lebensmittel sowie getrocknete, konzentrierte und hochverarbeitete Präparate aus Mikroalgen. Der Special-Beitrag von Dr. Jana Maria Knies zeigt sowohl die Nährstoffzusammensetzung als auch die risikoreichen Inhaltsstoffe der „Supergreens“ auf und fasst Verwendungsmöglichkeiten, Umweltaspekte und Rechtsgrundlage der neuartigen Lebensmittel zusammen (ab S. M84).

In der Rubrik „Im Focus" publiziert die Redaktion im Februarheft den zweiten Teil der Abstracts der 14. Dreiländertagung der Deutschen, der Österreichischen und der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung, die im Oktober 2016 in Hamburg stattfand. Der Beitrag „Ernährungsempfehlungen 2020: Quo vadis, Nahrungsfette?" von Stefan Lorkowski befasst sich hier mit der Datenlage zur Bedeutung der Fettzufuhr (ab S. M104).

In dieser Ausgabe werden unter „Im Focus" außerdem die Forschungsergebnisse des Kompetenzclusters „DietBB – Von der Epidemiologie zu evidenzbasierter Kommunikation“ vorgestellt (ab S. M108). Es folgen: „nutriCARD – Kompetenzcluster für Ernährung und kardiovaskuläre Gesundheit“, „Enable – Förderung einer gesunden Ernährung in allen Lebensphasen“ und „NutriAct – Ernährungsintervention für gesundes Altern“.

Außerdem in diesem Heft

Wissenschaft und Forschung: In den ersten beiden Teilen des dreiteiligen Beitrags „Geruch und Ernährung" wurde auf die physiologischen Grundlagen des Geruchssinns und auf die chemischen Eigenschaften der Aromastoffe eingegangen. Im dritten Teil in diesem Heft stehen die Lebensmittel und ihre Aromen im Vordergrund. Dazu verdeutlichen die Autoren Matthias Kotthoff und Mark Bücking unter anderem die Herausforderungen, die sich an die Untersuchung der Lebensmittelaromen stellen (ab S. M68).

Der wachsende Markt an Smartphone-Apps bringt auch Ernährungs-Tracking-Apps hervor, die das Potenzial haben, die Ernährungsweise positiv zu beeinflussen. Ziel der vorliegenden Studie „Ernährungs-Apps: Akzeptanz unter jungen Erwachsenen” war es, aus Sicht des Nutzers zu erfassen, welche Faktoren eine Ernährungs-App zu einem akzeptierten Tool machen. Hierzu wurden drei Ernährungs-Apps von insgesamt 17 jungen Erwachsenen über eine Woche getestet (ab S. M76).

Fort- und Weiterbildung: Der Beitrag „Qualitative Forschung verstehen und anwenden” von Jasmin Godemann stellt wichtige Merkmale qualitativer sozialwissenschaftlicher Forschung für diejenigen vor, die im Rahmen einer Studienleistung oder im beruflichen Kontext eine Forschungsfrage bearbeiten oder Ergebnisse von qualitativen Studien besser verstehen wollen. Dabei soll es nicht darum gehen, qualitative Forschung als besser oder schlechter gegenüber anderen methodischen Zugängen darzustellen, sondern vor allem darum, eine Methode vorzustellen, die bei bestimmten Phänomenen besser geeignet ist als andere Methoden, weil sie adäquatere Antworten auf die Forschungsfrage liefern kann (ab S. M94).

Ernährungslehre & Praxis: Im Supplement der aktuellen Ausgabe dreht sich alles um das südamerikanische „Superfood“ Acai. Als vermeintliches Wundermittel gegen überflüssige Pfunde und als Geheimtipp in der Reihe natürlicher Anti-Aging Produkte wurde die Acai-Beere in den letzten zehn Jahren hochgejubelt. Obwohl ihr antioxidatives Potenzial durch zahlreiche Studien belegt ist, wird die Beweislage für die vielfältigen ihr ansonsten zugeschriebenen Wirkungen bislang als unzureichend eingestuft.

Viel Freude beim Lesen des Heftes wünscht Ihnen das Team der ERNÄHRUNGS UMSCHAU!

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